Martin-Buber-Schule, Heppenheim

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Weihnachtskonzert 2009

Mensa als Weihnachtsgeschenk

Heppenheim. Unter gleich mehreren guten Sternen stand das Weihnachtskonzert der Martin-Buber-Schule Heppenheim (MBS) am Freitagabend, zu dem die Schule in die Aula geladen hatte. "Um in guter Tradition am Ende des Jahres allen Mitarbeitern und den Eltern danke zu sagen", wie Schulleiter Peter Kühn zur Eröffnung sagte.

Dem Ruf der MBS waren viele Eltern, Schüler und ehemalige Kollegen gefolgt. Sie hatten in der Aula Platz genommen, an die sich bereits die neue Mensa anschließt, die im Zuge der Umbauten des Schulträgers kürzlich fertiggestellt wurde. Sie sollte neben der geschmückten Aula ebenfalls Zierde des Abends sein.

In zwei Jahren ist die Aula saniert

"In ein bis zwei Jahren haben wir zur schönen neuen Mensa auch eine Aula, die saniert und schallgedämmt wurde", versprach Kühn und lobte den Kreis Bergstraße als Schulträger dafür. Dann werden die Musikräume zwar aus ihrem jetzigen Domizil am Ende der Aula verschwunden sein. Musik soll aber dennoch fester Bestandteil des Programms bleiben, dass die MBS in ihrer Aula präsentiert.

Ähnlich verhält es sich mit dem Weihnachtskonzert, das an der Schule im Zentrum Heppenheims auf eine lange Tradition zurückblickt. Eingebunden sind die Musiklehrer der MBS sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn. "Damit auch schon die Jüngsten daran beteiligt sind", wie Kühn erläuterte. Geübt und einstudiert wurde mit den Musiklehrern Matthias Jakob, Nele Manz, Doro Jeckel und Antje Buschendorff, die für die Theatergruppe zuständig war.

Als Auftakt des Abends gab es eine Inszenierung, die mit Musik, Schauspiel und fotografischen Projektionen das Thema der biblischen Weihnachtsgeschichte behandelte. Kaiser Augustus rief darin vor der projizierten Kulisse der Starkenburg zur Volkszählung auf, der Maria und Josef auf einem beschwerlichen Weg folgten. Durch mittelalterliche Gassen gelangten die beiden zum Stall, in dem das Christuskind geboren wurde und die drei Weisen aus dem Morgenland dem Jüngling Geschenke überbrachten. Die zwanzigminütige Inszenierung gestaltete sich kurzweilig, weil die jungen Musiker, Sänger und Instrumentalisten eine multimedial unterstützte Erzählung auf die Bühne zauberten, die von der Atmosphäre der geschmückten Aula unterstützt wurde.

Zahlreiche Darbietungen

Für diese Dekoration waren Andrea Seidel und die Schüler verantwortlich. Mit gebastelten Sternen, die über der Bühne von den Decke baumelten, mit Kerzen, Weihnachtsschmuck, einem Christbaum und Zweigen hatten sie die Aula der Schule in eine Weihnachtswelt verwandelt, die den Ursprungszustand kaum erahnen ließ. Selbst die dicken Stützpfeiler der Aula, von der Gestaltung betrachtet ebenfalls in die Jahre gekommen, waren dick in Geschenkpapier verpackt.

Eingebunden in den weihnachtlichen Abend waren der Chor, die Theatergruppe, das Gitarrenensemble, die Bläserklasse und weitere Schülerinnen und Schüler, die einzeln, als Duo oder Trio auf der Bühne standen.

Geboten wurde den Besuchern ein weihnachtliches und zugleich klassisches Programm. Vertreten waren Stücke von Falckenhagen, Bach und Ludwig van Beethovens "Freude schöner Götterfunken". Dazu gesellten sich Weihnachtslieder wie "Jingle Bells" und "Leise rieselt der Schnee". In einigen Aspekten ging der Abend über das Fest hinaus. Mit "Over the rainbow" und "Greensleeves" boten die Musiker und Sänger ein musikalisches Kontrastprogramm, das zwischen die Weihnachtslieder gestreut war.

Wie auf einem kleinen Gabentisch, der rund um die Bühne in der Aula zu erahnen war, boten die Akteure ein festliches Programm mit einer kleinen Pause. Dabei konnten sich die Zuhörer vom Förderverein bewirten lassen und die neue Essensausgabe der Mensa bestaunen, die zu diesem Anlass bereits vorab in Betrieb genommen war. lev

Bergsträßer Anzeiger
14. Dezember 2009

 

Martin Buber

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